Elon Musk kritisiert einen beliebten Treibstoff als „dumm“. Der südafrikanische Unternehmer nahm kein Blatt vor den Mund, als er seine Skepsis gegenüber Wasserstoff als Alternative zu Elektroautos zum Ausdruck brachte, obwohl dieser im Mobilitätssektor immer beliebter wird.
Musk war schon immer ein starker Befürworter von Batterien gegenüber Wasserstoffmodellen. Seine Position ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass er CEO von Tesla ist, einem Hersteller von Elektroautos, Batterien und Energiespeicherlösungen.
Auf der Veranstaltung „Cars of the Future“ 2022 sagte Musk, Wasserstoff sei „der dümmste Weg“, den er sich zur Energiespeicherung vorstellen könne. Er äußerte auch seine Ablehnung gegenüber Wasserstoff-Brennstoffzellen, die er für „extrem dumm“ halte.
Trotz der Kritik von Elon Musk ist Wasserstoff im Mobilitätsbereich auf dem Vormarsch. Einige Branchen können keinen Strom oder Batterien nutzen, und in diesen Fällen scheint Wasserstoff die einzig praktikable Option zu sein. Wasserstoff kann als Energieträger betrachtet werden, da er mehr aufgrund seiner Dichte pro Masse als aufgrund seines Volumens anzieht.
Allerdings bleibt Musk bei seiner Haltung und hat erklärt, dass es keinen Wasserstoff-Tesla geben wird. Ironisch kündigte er auch an, dass das Unternehmen im Jahr 2024 auf Batterien verzichten werde, eine Aussage, die in der Branche breite Reaktionen hervorrief.
Obwohl Elon Musk eine starke Meinung vertritt, haben einige Unternehmen, wie Toyota und Hyundai, bereits Autos mit Wasserstoff-Brennstoffzellen produziert. Im Jahr 2021 begann die BMW Group mit der Erprobung von Wasserstoff-Brennstoffzellenautos auf europäischen Straßen und beschrieb die Technologie als „langfristiges Potenzial zur Ergänzung von Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybridsystemen und batterieelektrischen Fahrzeugen“.
Allerdings hält Musk an seinem Vertrauen in Elektroautos fest und plant nicht, diese Technologie zugunsten von Tesla aufzugeben. Ihm zufolge haben Elektroautos ein enormes Potenzial und sind die zukunftsträchtigste Lösung für die Mobilität der Zukunft.