Der Porsche 918 Spyder, ein Supersportwagen, der unvergleichliche Sensationen bieten und bewundernde Blicke auf sich ziehen soll, erlebte eine Realität, die ganz anders war als die, die sich seine Schöpfer vorgestellt hatten. Da es glänzen sollte, blieb es neun Jahre lang in der Dunkelheit einer Garage verbannt, Opfer der bei manchen Sammlern üblichen Praxis, durch den Wiederverkauf des Fahrzeugs zu einem viel höheren Preis als beim Kauf Gewinn zu machen.
Die Herausforderungen von Hybrid-Supersportwagen
Aber dieser Trend der Milliardäre bereitet zunehmend mehr Probleme als sonst, in einer Zeit, in der viele Supersportwagen Hybridfahrzeuge sind. Es reicht nicht mehr aus, ein Auto zu kaufen und es zehn Jahre später, kurz vor dem Verkauf, zum offiziellen Händler zu bringen, um Reifen, Öl, Filter, Batterie und Riemen wechseln zu lassen. Jetzt muss noch die Batterie hinzugefügt werden, die die Elektromotoren antreibt, und das ist etwas problematischer.

Aber er offenbarte seine Absichten, indem er den Händler bat, das Gerät nicht für ihn zu registrieren, da er beschlossen hatte, es niemals zu verwenden. Als sie ankam, holte er sie mit einem Abschleppwagen ab, brachte sie nach Hause und brachte sie in die Dunkelheit einer klimatisierten Garage, wo sie wie eine Zeitkapsel blieb.
Der 918 Spyder und sein Weissach-Paket
Der betreffende 918 Spyder ist eines von vier Exemplaren, die 2015 nach Hongkong geliefert wurden. Er wurde in Rhodiumsilbermetallic bestellt und war mit Luxuszubehör wie dem Burmester-Audiosystem und dem Porsche Car Connect-Ortungssystem ausgestattet. Der Besitzer hatte sich auch für das Weissach-Paket entschieden, eine bei Sammlern beliebte Option, um das Auto unter anderem dank Magnesiumfelgen um 45 kg zu erleichtern. Allein dieses Paket stellte eine Investition von fast 80.000 Euro dar.
Ein im Laufe der Zeit erhaltenes Auto
Bei der Ankunft wurde das Auto per Abschleppwagen zum Haus des Besitzers transportiert und dort wie eine Zeitkapsel in einer klimatisierten Garage gelagert, ohne jemals registriert oder benutzt zu werden. Im Juli 2022 wurde trotz einer Laufleistung von nur 38 km festgestellt, dass die Batterie nach neun Jahren ohne Nachladen „leer“ bzw. fast leer war.
Ein unvermeidlicher Batteriewechsel
Damit das Auto die versprochenen 887 PS leisten konnte, musste die 6,8-kWh-Batterie ausgetauscht werden, die für den Antrieb der beiden Elektromotoren an der Vorderachse unerlässlich ist. Trotz der geringen Laufleistung von 70 km war ein Austausch unumgänglich, um das Fahrzeug wieder auf volle Leistung zu bringen.
Eine lukrative Auktion
Für knapp über 850.000 Euro erworben, wird der Porsche 918 Spyder nun bei RM Sotheby’s mit einem Schätzwert zwischen 1,4 und 1,9 Millionen Euro versteigert. Dieser Verkauf verdeutlicht den wachsenden Wert dieser Hybrid-Supersportwagen, selbst derjenigen, die den größten Teil ihrer Existenz im Verborgenen verbracht haben.





